Anzeige

Freeletics Erfahrung: Transformation von Oliver

Bewerte diesen Artikel
Hi. Ich bin Oliver 45 Jahre alt/jung… je nachdem und hier beginnt meine Freeletics Transformation.

-Werbung-

Zuerst starte ich mit ein paar Daten.

Start Nach 30 Wochen
Anfangsgewicht: 110 Kilo 89 Kilo
Anfangsbauchumfang; 119cm 93cm
Anfangs KFA : 34% 20%
Muskelanteil 34% 40%
transformation-freeletics
Das Bild zeigt den Weg von 02.01.205 bis Ende der 15. Freeletics Woche

So kam es zu meiner Freeletics Transformation

Ich war in meinen jüngeren Jahren recht aktiv… Habe 5- 6mal die Woche Kampfsport gemacht. Dann kam das unvermeidliche… man fängt an zu arbeiten. Da ich als Seemann zur See gefahren bin, verblieb das mit dem Sport. Danach bin ich von Hessen in den Norden gezogen und auch da kam, wie es kommen musste… Heirat Kind Scheidung….
Während der Ehe.. Kleinkind.. Arbeit.. Haus… was hat man gelassen?? Richtig… Sport.

Ich habe dann zwar einen Verein gefunden… Aber mit einem Job und 3 Schichten.. naja.. wenn man es einmal die Woche dort hin geschafft hat.. das war dann schon ein „Heihei, was haben wir geschafft! “

So kam es dann, dass über die Jahre es immer mehr wurde.. Mit 20Jahren war ich bei 78Kilo… jetzt am „Ende“ bei 110kg… Das Essen schmeckte immer besser.. und die Mengen wurden auch immer mehr… Dann reichten beim Grillen nicht ein oder 2 Steaks…

Bis dann letztes Jahr bei mir eine Gürtelprüfung anstand, habe ich gemerkt… Olli.. du kannst dich kaum noch bewegen, ohne dass dir schwindelig wird… Was geht ab???

Dann beim Blick auf den Blutdruck 160/110…..

Alarm… Das geht gar nicht mehr!!!!!

Also.. Am Rechner sitzt du eh den ganzen Tag.. schau dich um, was du machen kannst….
Und so stieß ich dann auf HIT- Training…. Und las da auch was von Yoga etc…
Das hatte mich alles nicht „abgeholt“. Und dann…. Freeletics und Calesthenics….
Hey, das sieht doch gleich mal ganz anders aus…

Calisthenics habe ich dann für mich verworfen… (das finde ich heute noch heftig)… Das bekomme ich nicht hin, ein wenig Erfolgserlebnis sollte dann auch sein.

Also sich flugs eingelesen, Videos geschaut…

Das sieht doch alles machbar aus… Habe ich gedacht… und dann habe ich mir einen festen Termin gesetzt…
Am 02.01.2015 fängst du an…

Und …. Gesagt… getan…
Am 02.01. habe ich dann mal einen Metis…..versucht…

In der Mittelrunde…. Das „AUS“… es ging nichts mehr… Ich dachte… „Liebes Anorisma… erlöse mich“. Nach 11 Minuten abgebrochen. Und die nächsten 2 Stunden habe ich auf der Couch die Decke angestarrt.

Der nächste Tag war da.

Ich wusste nicht wegen was ich als erstes „Aua“ schreien sollte.
Ich stand vor meiner Treppe zum Bad und wusste nicht, wie ich hochkommen sollte. Ich bin dann auf den Knien hoch gekrabbelt und auf dem Popo wieder runter gerutscht.

Den zweiten Tag… Ende nach 7 Minuten.. Ich wusste nicht, wo vorne und hinten ist!!!
Danach wusste ich, das ist das Richtige, das verzeiht dir gar nichts und treibt dir die Sch.. aus dem A….
Ich war angesteckt!

Zu den Zeiten, wann ich was mache:
Ich sagte ja, ich habe 3 Schichten. Bei Frühschicht erübrigt es sich..;-) Irgendwann nachmittags….
Bei Spätschicht. Jetzt kommt meine „Achillesferse“. Ich bin morgens zu nix zu gebrauchen. Da braucht man mir mit Sport nicht kommen. Also, abends nach der Schicht, dann wird das halt mal Geisterstunde, bis ich „durch“ bin. Ja und..;-)

Zeit für das Training findet sich immer.

Bei Nachtschicht.. Der Nachmittag ist wieder eröffnet…
Und wenn ich frei hab, dann auch nachmittags bis frühen Abend.
Man sieht, es geht immer!!!!

Im Laufe der Zeit fing ich dann doch an zu steigern. Es wurde mit der Puste besser, aber ich kam immer mehr an neue Grenzen und auch darüber hinweg. Des Öfteren fand ich mich dann plötzlich auf der Matte wieder. Bis das Licht wieder anging. Der Blutdruck war dann wohl doch schon im roten Bereich und ich bin umgefallen.
Aber auch das war egal. Es „MUSS“ weiter gehen.

Womit ich dann so langsam zu den „Ausreden“ kommen kann.
Da wird sich der ein oder andere wohl wieder finden, der noch (oder schon wieder) auf der Couch lümmelt..;-)
Denn, wenn man sich die Geschichte oben ansieht, es sind Ausreden!

Es gibt kein „Ich kann nicht“

Es gibt nur ein „ich will nicht“!
Leute .. Auch nicht falsch verstehen. Wenn jemand krank ist, dann soll er das auskurieren. Denn Freeletics ist kein Hallenhalma. Freeletics ist ein HIT. Ein High Intensive Training.
Wenn man früher erben will, dann kann man das Mutti/Omi unter den Gabentisch legen an Weihnachten, dann ist vor Neujahr noch Testamentseröffnung.

Freeletics braucht einen stabilen Willen. Aber wer das in Kauf nimmt…. Der schafft auch was.
Ich bin kein „Coach-Trainierer“. Ich suche mir die Workouts selber zusammen und stelle sie auch selber zusammen. Ich kann anderen, die nicht den Willen und die Fantasie haben sich selber Workouts zusammen zu stellen, dennoch den Coach empfehlen. Er ist bestimmt eine prima Motivationshilfe.
Aber Leute… tut euch selber den Gefallen und respektiert eure Grenzen. Denn wenn man sich verletzt, hat man davon nichts!!

Im Moment bin ich eher im Kraftaufbau, denn bei vielen Übungen merke ich dennoch, dass es einfach nicht reicht. Also weiter gelesen. Und herausbekommen, dass man die „Time under Tension“ anpassen muss. Also bin ich im Moment „weg“ von der Zeitenjagd. Ich mache jetzt in 2 Minuten 10 Pushups. Absichtlich ganz langsam und mit langem Halten der Spannung.

Welches Equipment ich nutze?

Anders als Marc nutze ich nicht die Trainingsmatte von Gorilla Sports sondern die von Movit in Blau*. 100cm breit. Hat bisher erst eine kleine Schadstelle, die aber nicht hinderlich ist! Ich bin zufrieden. Preis-Leistung stimmt!

Für Klimmzüge nutze ich eine TrainHard Multigriff Klimmzugstange*. Durch die vielen Griffmöglichkeiten ist sie einfach nur genial Die Seilzüge benutze ich nicht. Boxsack hängt auch dran 🙂

Diese Bänder* hatte ich in XS anfangs benutzt, bis ich 10 Pulls gut hin bekommen hatte…… Danach das XXS bis ich auch damit 10 Stück hin bekam. Jetzt bin ich bei maximal 8 Stück ohne Absetzen, je nach Griffhaltung.

Ansonsten noch eine Dipstation. Das ist auch ein „Killergerät“!!!! Anfangs nicht ein einziger Dip….
Da hatte ich dann auch die LexQuinta zwischen und mich drauf gekniet. Jetzt hatte ich einmal 10 Stück geschafft!
Leg Lever an dem Teil sind auch quälend… aber gut :-)!

Dieses Set* habe ich für die „Feinheiten“ 🙂

Sooooooo…. Das war es erst mal… Mehr habe ich nicht XD

Aber langt auch..

Ziel: Ich will mich gut fühlen!

Man sollte sich auch im Klaren sein, dass sich die Muskulatur schneller einstellt auf die Belastung, als Sehnen, Knochen und Gelenke!

Die Ernährung habe ich bis heute kaum umgestellt. Das ein oder andere ist jetzt seltener auf dem Teller. Und mein Kakao-Konsum ist gesunken. Das tut mir am meisten weh, denn ich trank seit 40 Jahren jeden Tag einen halben Liter davon. Aber allein das sind fast 400 Kalorien. Da bin ich jetzt auf ein Viertel runter.
Aber ich will ja auch kein Supersportler werden. Ich will mich nur gut fühlen.

freeletics-transformation
Und hier nochmal von 02.01. bis 15. August

In diesem Sinne Mitsportler… Passt auf euch auf. Hört auf euren Körper und nicht auf andere. Denn ihr habt nur einen Körper. Und eure Gesundheit ist eines der höchsten Güter die ihr habt. Versaut sie euch nicht. Bleibt fit!

Vielen Dank an Marc Hoffmann für die Veröffentlichung meiner Story und die Hilfe bei Fragen rund ums Thema Freeletics!

Noch ein Tipp zur Thema Pull-Ups:

Oft kommt die Frage auf, wie man am Besten darauf hintrainiert. Hier haben wir mal aus dem Workout-Nähkästchen geplaudert und zeigen unseren Geheimtipp, mit dem der erste freie Pull-Up für jeden in greifbare Nähe rückt. Mehr dazu im Artikel: Pull-Ups mit Klimmzughilfe oder Gummiband



-Werbung-