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Rene´s Freeletics Transformation: Woche 1 – Grenzen? Machen wir uns im Kopf…

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Montag

Nach ner 20-minütigen Aufwärmrunde (Zumba vorm TV mit meiner Freundin) hatte ich dann doch den Ehrgeiz, die Übungen zu absolvieren, die ich per mail von freeletics bekommen habe.


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3 verschiedene Übungen, jeweils 5 Minuten Zeit um so viele Wiederholungen wie möglich zu machen.

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1. Übung: Burpees.

Die ersten 10 klappen locker. Dann wird es langsam schwieriger. Nach ca. 20 geht die Atmung so schwer, dass ich das Gefühl habe, ich komme an meine Grenze. Der Kopf erzählt was von aufhören, aber die Zeit ist noch nicht um! Ich habe mir vorgenommen, durchzuhalten, egal wie schnell ich die Wiederholungen schaffe. Und als ich mich entscheide, weiterzumachen ist es, als hätte ich eine mentale Grenze eingerissen. Der Körper macht unter starker Atmung weiter und scheint auch noch Reserven zu haben.

Nach 30 Burpees und 5 min. ist Teil 1 von drei durch.

2. Übung: Situps

Auch hier klappen die ersten Wiederholungen ohne Anstrengung. Aber irgendwann wird die Atmung immer schwerer und lauter. Auch hier darf ich meinem Kopf sagen, dass bis zum Schluss gekämpft wird! Ich schnaufe laut und komme mir richtig gut vor, weil ich ab dem Moment einfach weiter mache, bis die Uhr anzeigt, dass ich 5 Minuten geschafft habe.

52 Situps! Ich fühle mich richtig gut, weil ich stärker bin, als ich es mir vorher eingestehen wollte.

3. Übung: Squats

Und weiter geht’s. Diesmal vergleichsweise locker. Ich staune, wie einfach die Wiederholungen sind. 117 Stück schaffe ich und da wäre wahrscheinlich noch Luft nach oben.

Was für ein Gefühl! Total ausgepowert merke ich, warum es heißt, dass man nach solchen Übungen mehr und länger Energie verbraucht, als nach einem “normalen” Fitnesstraining.

Mein Fazit: Gehe über deine Grenzen und du fühlst dich wie Hulk 😉
Ein tolles Training, dass in kurzer Zeit viel bewirkt, körperlich als auch geistig.

Donnerstag

Muskelkater ist fast weg, also direkt weiter, weil ich irgendwie Lust drauf habe!

Diesmal ist die Überwindung etwas einfacher, weil ich schon weiß, was mich auf “der anderen Seite” erwartet. Ich habe die Anzahl der Wiederholungen und die Zeit etwas mehr im Auge, weil ich auf jeden Fall eine Steigerung will.

Das klappt auch super:

  • 39 Burpees (+9)
  • 57 Situps (+5)
  • 161 Squats (+44!!)

Danach ist erstmal liegen bleiben angesagt, weil der Körper komplett ausgepowert ist.

Freitag

Kurze Zwischeninfo:

Die Ernährung läuft super! Ich habe mittlerweile Salat für mich entdeckt (ein schönes Öl- und Essig-Dressing wirkt Wunder für den Geschmack!)

Zum Thema Eiweiß sind immer noch Quark und Hülsenfrüchte (Linsen/Bohnen) meine Freunde (Linsen-Bolognese ist übrigens eine tolle Variante), auf Fleisch verzichte ich im Moment ganz bewusst, da ich das letzte Mal das Gefühl hatte, träger davon zu werden.

Zum Thema Training habe ich gerade Calisthenics entdeckt, was auch unter dem Namen “Ghetto-Workout” bekannt ist: Im Endeffekt auch Eigengewichtsübungen, die u.a. auf Spielplätzen durchgeführt werden können. Was mich daran so fasziniert sind die kreativen Möglichkeiten, seine Workouts durchzuführen und der Abwechslungsreichtum der Übungen. Außerdem haben diese Workouts und die freeletics-Übungen eins gemeinsam: Sie bauen nicht nur Muskeln, sondern auch Kraft auf. Und mal ehrlich: Wenn schon Training, dann will ich nachher nicht nur danach aussehen, sondern auch entsprechend was drauf haben. Und zu dem Thema könnt ihr euch ja mal ein paar Youtube-Videos zum Thema Calisthenics anschauen…

Sonntag

Gestern habe ich aufgrund einer Geburtstagsfeier bewusst auf meine Ernährung verzichtet und gegessen, was da war (Kartoffelsalat, Hähnchen in Panade). Zwei Bier gab’s dann auch noch. Heute gab es dann noch Reste davon, was mir nach dem Training zumindest die Arbeit genommen hat, noch extra etwas zuzubereiten.

Und nach dem heutigen Training bin ich gerade einfach nur stolz und erschöpft!

Nach dem Frühstück ging es mit Marc los in den Park. Zum Aufwärmen gab es dann eine Runde Frisbee.

Und dann ging es in die Vollen:
Das Aphrodite Workout war an der Reihe. “Kein Problem”, dachte ich, ich habe ja schon gemerkt, dass die Grenze nur im Kopf ist…

Nur dass es dabei noch lange nicht bleiben sollte, wusste ich noch nicht.

Aber alles der Reihe nach:

Das Workout setzt sich aus den Übungen Burpees, Squats und Situps zusammen.
Zuerst von jedem 50, dann 40, 30, 20 und am Ende jeweils 10.

Diesmal wird gestoppt, wie lange ich für das Workout brauche. Dann kann ich später daran arbeiten, es schneller hinzubekommen.

Und weil ich ja schon ganze 39 Burpees geschaft hatte, war ich der Meinung, es sei einfach eine Zeitfrage, wie lange ich für das Workout brauche.

Nach den ersten 50 Wiederholungen von allem war mein Körper dann so erschöpft, dass ich ans Aufhören dachte. (“Entweder ich kippe gleich um, oder ich brauche seeehr lange”)

Und nach noch 10 Burpees war mein Kopf dann im Panik-Modus: „Ich habe Kopfdrücken… das wird ein Hitzschlag sein. Nicht, dass ich gleich nicht mehr aufstehen kann…“)

Und dann kam Marc ins Spiel. Der hatte nämlich seine nächste Runde schon durch und fing an, mich anzufeuern. Für ihn kam es nicht in Frage, dass ich aufhöre. Inmeinem Kopf wurde es langsam zwiegespalten. Einerseits wollte ich aufhören, andererseits ging ja immer noch eine Wiederholung. Und da ich Marc beweisen wollte, dass ich wirklich gar nicht mehr kann, hätte mein Körper ja versagen müssen…
Hat er aber nicht.

Zwischenzeitlich kam sogar noch etwas mehr Kraft zum Vorschein, ich konnte teilweise mehrere Wiederholungen hintereinander absolvieren.

Und so kam ich Stück für Stück ans Ziel.

Die Squats und Situps waren kein Thema, der Körper wurde zwar müde, aber die Übungen funktionierten noch.
Bei den Burpees wurde jede Wiederholung zum Kampf. Aber ich wusste langsam, dass ich den Kampf gewinnen werde.

Nach 1 Stunde und 8 Minuten konnte ich dann den Timer anhalten – und richtig stolz auf mich sein. Ich habe gegen meinen inneren Schweinehund gewonnen!

Mein Fazit aus dieser Woche:

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Die Grenzen, die ich körperlich habe ist nicht das, was mein Kopf mir sagt. Und der Ausspruch “No pain no gain” hat für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Erstens weiß ich jetzt erst, was wirkliche Anstrengung ist und zweitens habe ich nicht nur körperlich etwas erreicht, sondern habe auch etwas für mein Selbstbewusstsein getan. Denn soweit durchgehalten hätte ich bisher nicht – und viele andere wohl auch nicht.

Nochmals vielen Dank an Marc, ohne dich hätte ich das nicht geschafft!
(Marc: „Hammer, ich habe selten jemanden Trainiert, der so viel Kampfgeist am Limit bewiesen hat!“)

In der nächsten Woche berichte ich euch dann von meinem Muskelkater und ich fiebere schon dem nächsten Training entgegen!

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Gerne dürft Ihr diese Tipps hier:

Wie habt Ihr die erste Woche überlebt? – Schreibt hier Euren Kommentar.

Noch ein Tipp zur Thema Pull-Ups:

Oft kommt die Frage auf, wie man am Besten darauf hintrainiert. Hier haben wir mal aus dem Workout-Nähkästchen geplaudert und zeigen unseren Geheimtipp, mit dem der erste freie Pull-Up für jeden in greifbare Nähe rückt. Mehr dazu im Artikel: Pull-Ups mit Klimmzughilfe oder Gummiband



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